Software nutzt möglichst vielen Menschen, wenn sie von möglichst vielen Menschen verwendet werden kann. Open-Source-Software senkt, da sie kostenlos verfügbar ist, bestehende Ungleichheiten bzgl. des Zugangs zu Programmen. Durch den öffentlich einsehbaren Quellcode ist es sowohl einfacher, Schwachstellen zu entdecken und beheben als auch das Programm eigenen Bedürfnissen anzupassen. Wer Open Source Software nutzt, macht sich auch weniger abhängig von einem einzelnen Anbieter; klassische, proprietäre Programme führen oft zu einem sogenannten Lock-In-Effekt. Der Wechsel zu einem anderen Programm ist dann mit hohen Kosten verbunden. Weil das System nicht einfach abgeändert werden kann, bleibt oft nur die Wahl, sich mit mangelnder Benutzerfreundlichkeit zu arrangieren oder hohe Kosten für einen Wechsel zu einer anderen Software zu tragen. Das alles erhöht die Resilienz einer Einrichtung, die priorisiert Open-Source-Software verwendet.
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